Obwohl der Name Australian Shepherd eine australische Herkunft suggeriert, liegen die Wurzeln, der von der FCI* seit 2006 anerkannten Hunderasse, in den USA. (FCI* Gruppe 1. Sektion 1. Nr 342 )

Aussie´s wurden ursprünglich in Nord-Amerika als Arbeitshunde gezüchtet, um Schafe zu hüten. Als man jedoch die Kraft, Sportlichkeit, Agilität und Schnelligkeit der Hunde erkannte, wurden sie zum Hüten aller Arten von Vieh, vor allem auch Rindern, eingesetzt. Derart intelligente, aktive und arbeitswillige Hütehunde müssen entsprechend ihrer Veranlagung beschäftigt werden um ausgeglichen und mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Den Namen erhielten die Hunde, von den Merino-Schafen, die aus Australien nach Amerika importiert und "Australian Sheep" genannt wurden.

Ca. 1950 entdeckten immer mehr Familien den Australian Shepherd für sich. Aus diesem Grund entstand der Wunsch nach einem neuen Typ Aussie mit einem ruhigeren Wesen. 

Bei den Australian Shepherd unterscheidet man seitdem zwei Typen, die Stock-Dogs (Arbeitslinie) und Conformation Aussies (Showlinie). Der Conformation Aussie besticht durch seine Größe und sein auffälliges prachtvolles Haarkleid. Er gilt als hingebungsvoller Beschützer seiner Familie, ist kinderfreundlich und anpassungsfähig. Des Weiteren wird er auch oft als leicht erziehbarer Freund auf vier Pfoten gesehen, vorrausgesetzt man gibt  ihm Liebe, Respekt und anspruchsvolle Beschäftigung. 

Im Jahre 1957 wurde der Australian Shepherd Club of America (ASCA) in Tucson, Arizona gegründet.
Als das ofizielle Register für die Rasse galt das International English Shepherd Registry.

Der Australian Shepherd wurden durch Pferdebegeisterte um 1970 aus den USA nach Deutschland gebracht. Auf unserem Kontinent gilt Deutschland als das Land mit den meisten Aussie Fans.

 

Referenz:
Australian Shepherd (bede Verlag)

* FCI = kynologischer Weltverband, zuständig für einheitliche Beschreibung von Hunderassen und Festlegung von Zuchtrichtlinien


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